Wie die Teams selbst, werden auch die Trainer_innen in neuen Konstellationen zusammengebracht, um eine Woche lang gemeinsam Fußballerfahrung zu sammeln, anzuwenden und zu teilen. Das Durchmischen von Spielerinnen und Coaches erlaubt allen Beteiligten eine Abwechslung zur gewohnten Trainingsroutine, durch welche neue Energien und Bewegungen möglich werden.  Knapp 20 Coaches stehen in Zweierpaaren vor der Aufgabe, drei- bis viersprachige Teams so zu betreuen, dass sie über sprachliche und kulturelle Grenzen hinwegspielen können - auf und neben dem Platz.

Das Begleitprogramm “Coach-the-Coaches” soll den Trainer_innen hierbei ermöglichen, sich über Trainingsmethoden und -erfahrungen auszutauschen, über Sorgen und Herausforderungen zu beraten und Erfolgsmomente zu teilen. Das Programm wird moderiert von drei Berliner Trainerinnen, die sich selbst auch als Peers (gleichrangige Teilnehmerinnen) der internationalen Gruppe verstehen.
Coaching-Erkenntnisse sollen nicht so sehr aus einem vorgegebenen Curriculum, sondern aus den spontanen Dynamiken der internationalen Trainer_innen-Gruppe und den körperlichen Erfahrungen ihrer interkulturellen Kommunikation generiert werden.

Neben partizipativen Praxiseinheiten, die den Fokus auf sprach-lose Trainingsübungen legen, gibt es Foren zu trainingspraktischen oder anderen Themen, z.B: Frauen in Coaching-Positionen, inklusive Trainingsmethoden, u.v.m.

Vor allem soll das Programm die Grundlage bieten, gemeinsam über das Coaching während der Woche zu reflektieren. “Coach-the-Coaches” leistet dabei einen wesentlichen Beitrag zur Fair-Play-Atmosphäre des Festivals und verleiht dabei der Idee vom Fußball als gemeinsamer Sprache eine neue Dimension.