Conference - Sport Disrupted: Sex_uality Matters

 

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Vom 30.-31. Oktober 2019 haben wir in die Heinrich-Böll-Stiftung eingeladen, um sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentitäten im Kontext des Sports zu diskutieren.

Bis heute bestimmen sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und -ausdruck sowie Geschlechtsmerkmale die Teilhabemöglichkeit am Leistungs- und Amateursport. Gerade in jenem Moment, in dem Menschenrechte drastisch beschnitten und zivilgesellschaftliche Räume kleiner werden, zugleich aber die Debatte um eine 'Dritte Option' das Thema in die Öffentlichkeit rückt, muss auch der Umgang des Sportes mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt thematisiert werden. Zusammen mit LGBTIQ-Aktivist*innen, Sportler*innen, Sportpolitiker*innen sowie Sozialwissenschaftler*innen haben wir diskutiert

wie Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität im Amateur- und Profisport wirken

welche Konsequenzen Homophobie/Transphobie/Interphobie auf den Alltag der Sportler*innen haben

wie Sport LGBTIQ-Personen empowern kann

wie eine inklusive und non-binäre Sportwelt aussehen könnte und was der Profisport dabei von Graswurzel-Projekten lernen kann

welche Herausforderungen sich an einen 'fairen" Wettkampf stellen

Die Konferenz ist eine Kooperation zwischen DISCOVER FOOTBALL, Bilitis (Bulgarien), LEAP Scotland (UK) und Civil Works (Ungarn) im Rahmen des Erasmus+ Projekts "Diverse Identities im Sport" sowie der Dreilinden-Stiftung.

Im Anschluss an die Konferenz haben wir gemeinsam mit der Dreilinden-Stiftung und dem Global Philanthropy Projekt interessierte Förderinstitutionen und Spender*innen zu einer Donor Post-Conference eingeladen, um zu eruieren, wie gemeinsam auf geschlechterpolitische Veränderungen im Sport hingewirkt werden kann.