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Conference - Sport Disrupted: Sex_uality Matters

"Sex_uality matters", und das wird am Deutlichsten in der Welt des Sports: Wettkämpfe werden um normative Vorstellungen von zwei, und nur zwei biologischen Geschlechtern herum organisiert. Doch was passiert, wenn Athlet*innen nicht den idealisierten Versionen von Weiblichkeit und Männlichkeit entsprechen? Anhand des Falles der ugandischen Mittelstreckenläuferin Annet Negesa thematisiert der Film die diskriminierende und rassistische Geschlechtertest-Politik der Sportverbände. Der Film basiert auf der 2019 stattfindenden internationalen Konferenz "Sport disrupted. Sex_uality matters": LGBTIQ- und feministische Sportaktivist_innen führten ein kritisches Gespräch über Geschlechterbinarität, Geschlechtstests, Homo-, Inter- und Trans-Phobie im Sport und mobilisierten für gemeinsame Anstrengungen, um für eine inklusivere Sportwelt zu kämpfen.

Der Film:

 

Infos zur Konferenz:

Conference - Sport Disrupted: Sex_uality Matters

Vom 30.-31. Oktober 2019 haben wir in die Heinrich-Böll-Stiftung eingeladen, um sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentitäten im Kontext des Sports zu diskutieren.

Zum Programm hier klicken!

Bis heute bestimmen sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und -ausdruck sowie Geschlechtsmerkmale die Teilhabemöglichkeit am Leistungs- und Amateursport. Gerade in jenem Moment, in dem Menschenrechte drastisch beschnitten und zivilgesellschaftliche Räume kleiner werden, zugleich aber die Debatte um eine 'Dritte Option' das Thema in die Öffentlichkeit rückt, muss auch der Umgang des Sportes mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt thematisiert werden. Zusammen mit LGBTIQ-Aktivist*innen, Sportler*innen, Sportpolitiker*innen sowie Sozialwissenschaftler*innen haben wir diskutiert

  • wie Zweigeschlechtlichkeit und Heteronormativität im Amateur- und Profisport wirken
  • welche Konsequenzen Homophobie/Transphobie/Interphobie auf den Alltag der Sportler*innen haben
  • wie Sport LGBTIQ-Personen empowern kann
  • wie eine inklusive und non-binäre Sportwelt aussehen könnte und was der Profisport dabei von Graswurzel-Projekten lernen kann
  • welche Herausforderungen sich an einen 'fairen" Wettkampf stellen

Die Konferenz ist eine Kooperation zwischen DISCOVER FOOTBALL, Bilitis (Bulgarien), LEAP Scotland (UK) und Civil Works (Ungarn) im Rahmen des Erasmus+ Projekts "Diverse Identities im Sport" sowie der Dreilinden-Stiftung.

Im Anschluss an die Konferenz haben wir gemeinsam mit der Dreilinden-Stiftung und dem Global Philanthropy Projekt interessierte Förderinstitutionen und Spender*innen zu einer Donor Post-Conference eingeladen, um zu eruieren, wie gemeinsam auf geschlechterpolitische Veränderungen im Sport hingewirkt werden kann.